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7 Jun

Was ist Almyurveda?

Was ist eine Almyurveda-Behandlung? Ich habe es für euch ausprobiert!

Almyurveda kommt von Ayurveda und beinhaltet das Wissen vom „almerischen gesunden Leben“.

Zuerst wird anhand der drei Doshas („Dosha“ = Fehler, Fleck oder das, was verderben kann) die Konstitutionsbestimmung durchgeführt. Nach Einsicht der vedischen Weisen entsteht Krankheit, wenn diese Doshas aus dem Gleichgewicht sind.

Schon allein das Ausfüllen des Fragebogens fand ich sehr interessant und unterhaltsam, weil ich mich noch nie mit dem Thema Ayurveda auseinandergesetzt habe. Heraus kam: Ich bin eine Pitta-Vata Frau.

Hier eine kurze Erklärung zu den drei Doshas:

Vata – Der Lebendige

besteht primär aus Luft und sekundär aus Äther

Es verkörpert das Prinzip der Bewegung – In Form von Nervenimpulsen, Ausscheidung, Denkvorgänge usw.

 

Pitta  – Der Abenteurer

besteht primär aus Feuer und sekundär aus Wasser

Es verkörpert das Prinzip der Hitze und Umwandlung

Da Feuer im Körper so nicht existieren kann, ohne ihn zu zerstören, nimmt es seine Funktion als saure Verdauungssäfte und dessen Enzyme an.

 

Kapha – Der Ruhige

besteht primär aus Wasser und sekundär aus Erde

Es verkörpert das Prinzip des Wachstums und der Stabilität über Muskeln, Bänder und Plasma (Lymphe)

 

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Anhand dieser Konstitutionsbestimmung konnte unser Therapeut Robert die passenden Kräuter für mich mischen. Bei Almyurveda werden statt der Ayurvedischen Kräuter aus dem fernen Indien alpine Heilmittel wie z.B. Enzian, Sole oder Moor, regionale Pflanzen und Nahrungsmittel verwendet.

Danach folgte die Anwendung „Scheene Fiaß“. Die Fußbehandlung regt die Entgiftung mit einem Enzian-Fußbad, einem sanften Peeling und einer kurzen Fußmassage an.  Die Behandlung war sehr angenehm und entspannend, auch wenn ich bei Peelings immer etwas kitzlig bin. Für das Peeling wurden folgende Zutaten verwendet: Traubenkernmehl, Koriander, Zucker, Sonnenblumenöl, Lavendel und Jasminöl.

Nachdem meine Füße babyzart waren, wurde auch der Rest meines Körpers gepeelt. Beim „Reibm“ werden alte Hautschüppchen entfernt und der Stoffwechsel angeregt.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit der Almyurveda-Massage. Ich hatte noch nie eine Massage, bei der so viel Öl ( immerhin 250 ml! ) verwendet wird und war deshalb schon sehr gespannt, wie es mir gefällt. Die ausgewählten Öle wurden wieder auf meinen Dosha-Typ abgestimmt und beinhalteten: Sonnenblumen- und Mandelöl, ätherische Öle aus Wacholder, Grapefruit, Rose und Jasmin. Die Massage wird teilweise im Sitzen, auf dem Bauch und auf dem Rücken liegend durchgeführt. Auch Kopf und Gesicht kommen dabei nicht zu kurz und werden mit dem duftenden Öl massiert. Insgesamt war eine sehr entspannende, vitalisierende Massage. Die 80 Minuten vergingen wie im Flug und ich fühlte mich danach „als könnte ich Bäume ausreißen“, was mich überraschte, da ich normalerweise nach Massagen immer ziemlich müde bin. Vor der Behandlung war ich nicht sonderlich gut drauf. Es regnete wie aus Kübeln und am liebsten wäre ich im Bett geblieben.

Ich hoffe mein kleiner Bericht hat euch gefallen und ich konnte euch etwas näher bringen was Almyurveda ist. Vielleicht habt ihr ja sogar Lust bekommen, euch auch mal so eine Behandlung zu gönnen.

Liebe Grüße

Ramona